Allgemeine Geschäftsbedingungen

für Leistungen von Patrick Farchmin, [Straße Hausnummer], [PLZ] Berlin (im Folgenden „Auftragnehmer") — Stand: 04.10.2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über die Planung, Erstellung und technische Einrichtung von Webinar-Funnels und damit verbundene Leistungen des Auftragnehmers.

(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, also an Personen, die beim Vertragsschluss in ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Mit Verbrauchern schließt der Auftragnehmer keine Verträge.

(3) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Darstellungen auf der Webseite, in sozialen Medien und in Gesprächen sind kein verbindliches Angebot.

(2) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein Angebot des Auftragnehmers in Textform annimmt. Er kommt auch zustande, wenn sich beide in einem Gespräch, auch per Videocall, mündlich über Leistung, Preis und Zahlungsweise einigen. Eine mündliche Einigung bestätigt der Auftragnehmer anschließend in Textform.

(3) Diese AGB werden dem Kunden vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt und sind Teil des Vertrags. Bei Widersprüchen geht die individuelle Vereinbarung diesen AGB vor.

§ 3 Leistungen

(1) Der Auftragnehmer setzt den Webinar-Funnel des Kunden gemeinsam mit ihm um („Done with You"). Der genaue Umfang ergibt sich aus dem Angebot oder der Bestätigung, zum Beispiel Anmelde- und Bestätigungsseiten samt Texten, E-Mail-Automationen mit Erinnerungen und Follow-ups, Terminbuchung, Gruppen für Teilnehmer, Vorlagen für Webinar-Texte und Präsentationsskript sowie Auswertungstabellen.

(2) Die Präsentation erstellt und hält der Kunde selbst. Sein Angebot, seine Preise und den Verkauf an seine eigenen Kunden verantwortet er allein.

(3) Abstimmung und Feedback finden in Live-Calls statt, deren Anzahl und Zeitraum im Angebot stehen.

(4) Leistungen außerhalb des vereinbarten Umfangs berechnet der Auftragnehmer nach vorheriger Absprache mit [70] € pro Stunde.

(5) Der Auftragnehmer darf zur Leistungserbringung Dritte einsetzen und bleibt dem Kunden gegenüber verantwortlich.

§ 4 Kein Erfolgsversprechen

Der Auftragnehmer schuldet die vereinbarten Leistungen, aber keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Anmeldezahlen, Teilnehmerquoten, Verkäufe und Umsätze hängen von Faktoren ab, die er nicht beeinflussen kann, etwa Angebot, Preis, Präsentation, Reichweite und Werbebudget des Kunden. Eine Garantie gilt nur, wenn sie samt Bedingungen ausdrücklich im Angebot steht.

§ 5 Mitwirkung des Kunden

(1) Der Kunde stellt alle nötigen Inhalte, Informationen und Zugänge rechtzeitig und vollständig bereit, etwa zu Webseite, E-Mail-Tool, Kalender und Zahlungsanbieter. Entwürfe gibt er innerhalb von [5] Werktagen frei oder schickt gesammeltes Feedback.

(2) Verträge mit Software-Anbietern schließt der Kunde selbst ab und trägt deren Kosten, soweit nichts anderes vereinbart ist. Werdebudget ist nicht in der Vergütung enthalten.

(3) Der Kunde stellt sicher, dass er von ihm gelieferte Inhalte wie Texte, Bilder, Videos, Logos und Kundenstimmen verwenden darf. Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aus diesen Inhalten entstehen.

(4) Verzögert sich die Mitwirkung, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend. Zahlungstermine bleiben davon unberührt.

§ 6 Freigabe und Korrekturen

(1) Im Preis enthalten sind [zwei] Korrekturschleifen je Bestandteil. Weitere Änderungswünsche berechnet der Auftragnehmer nach § 3 Abs. 4.

(2) Nach Fertigstellung fordert der Auftragnehmer den Kunden zur Abnahme auf. Nennt der Kunde nicht innerhalb von [7] Tagen mindestens einen Mangel, gilt der Bestandteil als abgenommen, ebenso sobald der Kunde ihn live schaltet.

§ 7 Vergütung und Zahlung

(1) Es gilt die im Angebot oder in der Bestätigung genannte Vergütung. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechnet der Auftragnehmer keine Umsatzsteuer.

(2) Zahlungsweise und Fälligkeit richten sich nach dem Angebot, etwa Einmalzahlung oder Raten. Rechnungen sind innerhalb von [7] Tagen ohne Abzug fällig.

(3) Bei Ratenzahlung wird der gesamte offene Betrag sofort fällig, wenn der Kunde mit zwei Raten in Verzug ist.

(4) Ist der Kunde in Zahlungsverzug, darf der Auftragnehmer weitere Leistungen zurückhalten, bis die offenen Beträge gezahlt sind.

§ 8 Umsatzbeteiligung

(1) Ist eine Umsatzbeteiligung vereinbart, erhält der Auftragnehmer den vereinbarten Prozentsatz der Netto-Umsätze, die der Kunde mit Personen erzielt, die sich über den vom Auftragnehmer erstellten Funnel angemeldet haben. Netto heißt ohne Umsatzsteuer und abzüglich tatsächlich erstatteter Beträge.

(2) Die Beteiligung gilt für Verkäufe innerhalb von [12] Monaten ab dem ersten Webinar. Sie wird fällig, sobald die Zahlung beim Kunden eingeht.

(3) Der Kunde meldet die Umsätze monatlich bis zum [10.] des Folgemonats in Textform und weist sie auf Anfrage nach, etwa mit Auszügen aus seinem Zahlungsanbieter. Der Auftragnehmer stellt danach Rechnung.

§ 9 Laufzeit und Kündigung

(1) Projektverträge enden, wenn die vereinbarten Leistungen erbracht sind. Begleitende Leistungen laufen für den im Angebot genannten Zeitraum.

(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Auftragnehmer liegt insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung mit Zahlungen in Verzug bleibt oder seine Mitwirkung dauerhaft verweigert.

(3) Kündigt der Kunde vor Fertigstellung des Funnels, behält der Auftragnehmer den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen (§ 648 BGB).

(4) Kündigungen bedürfen der Textform.

§ 10 Nutzungsrechte

(1) Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde das zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht, die individuell für ihn erstellten Ergebnisse wie Seiten, Texte und E-Mails für sein eigenes Geschäft zu nutzen und zu bearbeiten. Bis dahin bleiben alle Rechte beim Auftragnehmer.

(2) Vorlagen, Strukturen und Methoden, die der Auftragnehmer auch für andere Kunden nutzt, bleiben bei ihm. Der Kunde darf sie für seinen eigenen Funnel nutzen, aber nicht weitergeben oder verkaufen.

§ 11 Referenzen

Der Auftragnehmer darf den Kunden mit Namen als Referenz nennen. Ergebnisse, Zahlen und Kundenstimmen veröffentlicht er nur mit Zustimmung des Kunden. Der Kunde kann der Nennung jederzeit in Textform widersprechen.

§ 12 Vertraulichkeit

Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der anderen Seite vertraulich, etwa Zahlen, Strategien und Kundendaten, auch nach Ende des Vertrags.

§ 13 Datenschutz

Verarbeitet der Auftragnehmer im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten, etwa Anmeldedaten von Webinar-Teilnehmern oder Leads in Tabellen, schließen beide vorab einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

§ 14 Verantwortung für Inhalte und Rechtstexte

Der Kunde verantwortet die Inhalte und die Werbung für sein Angebot, insbesondere Werbeaussagen, Erfolgsversprechen, Kundenstimmen und Gesundheitsaussagen. Das gilt auch für Impressum, Datenschutzerklärung, Einwilligungen und andere Rechtstexte auf seinen Seiten. Der Auftragnehmer leistet keine Rechtsberatung, seine Hinweise zu rechtlichen Themen ersetzen keine anwaltliche Prüfung.

§ 15 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und soweit er eine Garantie übernommen hat.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet er nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung den Vertrag erst möglich macht und auf die der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Für Ausfälle oder Änderungen von Software und Plattformen Dritter, etwa Webseiten-Baukästen, E-Mail-Tools, Zoom oder Instagram, haftet der Auftragnehmer nicht, soweit er sie nicht zu vertreten hat.

§ 16 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist der Kunde Kaufmann oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist Gerichtsstand Berlin.

(3) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform.

(4) Ist eine Bestimmung unwirksam, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.

Die in eckigen Klammern [ ] stehenden Angaben werden vor dem Livegang mit den echten Daten ersetzt.